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Schottland

Die Anreise:
In Amsterdam viel zu früh angekommen, haben wir erstmal die Gegend erkundet und uns die Fähre angeguckt, die schon im Hafen lag. Viel los war da nicht, also sind wir erstmal etwas durch den Hafen spazieren gegangen. Später haben wir den ersten Mitreisenden kennengelernt. Er kam ebenfalls mit dem eigenen Auto aus München und hatte schon ne ziemlich lange Fahrt hinter sich. Was sehr verwunderlich war, ist dass er alleine reiste. Es sollte sich aber später herausstellen, dass er da nicht der einzige ist. Die meisten, die wir in Schottland getroffen haben waren alleine unterwegs. Irgendwie komisch...

Die Überfahrt selber war total ätzend, es war stürmisch und wir flogen fast durch die ganze Kabine. Zum Glück hatten wir Reisekaugummis dabei, also wurde fleissig gekaut


Tag 1:
In Newcastle angekommen wurde DU-PY erstmal von der Fähre gelassen und es ging durch den Linksverkehr Richtung Edinburgh. An den Linksverkehr konnte man sich relativ schnell gewöhnen und nach leichten Unsicherheiten auf den ersten Metern gings auch ganz gut. Nur das Überholen auf Landstrassen (und davon haben die Schotten einige) war nicht so toll - ich sitze ja auf der falschen Seite und sehe den Gegenverkehr nicht.
Unser Navi leistete beste Dienste und lotzte uns durch die Städte 1a durch.
Nach einigen km waren wir dann auch irgendwann aus England raus und in Schottland angekommen.

In Edinburgh haben wir unsere JH bezogen und erstmal ausgeruht. In der Stadt sind wir zwei Tage geblieben. Wetter war erste Sahne und von Arthur´s Seat aus haben wir einen super Überblick über das Geschehen gehabt.


Tag 2:
Immernoch in Edinburgh, weiter die Stadt erkundet und zum Schloss gelatsch. Allerdings sind wir nicht rein, da Eintrittspreise von knapp 17 € pro Person doch zu heftig für unser Budget waren und es noch einige Castles auf dem Weg folgen sollten - daher die Ansicht von aussen.

In der Stadt war zu der Zeit Festivalzeit, also war auf den Strassen jede Menge los.

Abends sind wir noch einmal auf Arthur´s Seat hoch und haben einen der schönsten Sonnenuntergänge über der Stadt erlebt.

Das Bier durfte nicht fehlen:

6.9.07 08:31


Schottland - die Fortsetzung

Tag 3:
Heute verliessen wir Edinburgh. Ziel war Stonehaven an der Ostküste mit Zwischenstopps in Abroath und Edzell. Also Sachen gepackt und ab zum Auto - es stand ja an einem Parkplatz etwas außerhalb der Stadt. In Edinburgh kann man ja eh nicht parken...

In Abroath haben wir uns Ruinen einer alten Abtei angeguckt. Die Stadt selber war ein kleiner Fischerort. Da wir wunderbares Wetter hatten, haben wir uns auf einer Wiese breit gemacht und uns das Meer angeguckt.

Der nächste Zwischenstopp war Edzel Castle und der Garten.
Unser Navi navigierte uns ohne Probleme durch die Pampa, also war Edzell schnell gefunden. Das Castle hatte allerdings Mittagspause. Wir wollten erst abwarten und den Eintritt bezahlen...irgendwann fiel uns ein einfach mal rein zu gehen, weil weit und breit kein einziger Mensch (nicht mal Schafe) zu sehen waren. Als wir rauskamen war das Büdchen allerdings schon wieder besetzt, da die Mittagspause zuende war. Wir entschieden uns einfach fluchtartig die Flucht anzutreten ohne zu bezahlen und hinterliessen eine Staubwolke auf dem Parkplatz. Es sollte sich rausstellen, dass wir in Flüchten sehr geübt sind...

Und nun gings weiter zu unserem Zielort, wo wir den Campingplatz suchten. In Stonehaven haben wir auch das, meiner Meinung nach, am schönsten gelenene Dunnottar Castle angeschaut. Wie man unschwer erkennen kann, befindet sich das auf einem Felsenvorsprung - die Schotten wussten wohl, wie man sich vor Angriffen verteidigen kann.

Was aber noch viel schöner, romantischer, beeindruckender war, war die Bucht hinter dem Castle. Die Bucht strahlte förmlich Ruhe und Frieden aus. Etwas abgelegen und steil - damit gegen Touristen geschützt kam man sich fast wie in einem Film vor...Man befindet sich auf einer wunderschönen, einsamen Insel und jederzeit segelt das Pirattenschiff um die Klippen... Mein Lieblingsort in Schottland...

Später vom Campingplatz, der direkt am Meer lag, noch ein paar nette Motive gesucht...

17.9.07 08:42


Schottland - die Fortsetzung 2

Tag 4

Das erste Foto, was ich an dem Tag gemacht habe, spiegelte diesen recht gut wieder...Aber eins nach dem anderen...

Morgens packten wir unser zelt zusammen und es ging weiter. Unser Ziel war Aviemore, ca 170 km entfernt. Unterwegs haben wir unter anderem das Craigievar Castle besucht. Dieses Castle diente Walt Disney als Vorlage für viele Zeichentrickfilme. Und es ist schief

Es fing an zu regnen, also haben wir uns schnell ins Auto verkrochen und sind weitergefahren...
Unterwegs immer wieder mal angehalten, um die wunderschöne Gegend anzuschauen und ein paar Fotos zu machen.

Nun hatten wir das erste mal so richtig Pech - die Strasse, auf der wir fuhren, war wegen einem Unfall gesperrt. Also mussten wir abbiegen, Navi hatte schnell eine alternative Route berechnet. Leider waren wir nicht die einzigen auf dieser "Strasse", die was von einem Wanderweg hatte. Nach ca einer Stunde Schrittgeschwindigkeit gings dann aber schon was schneller voran, bis das Navi irgendwann sagte, dass wir rechts abbiegen mussten. Das was rechts war, war keine Strasse mehr, Schotterweg wäre auch übertrieben...es war eher ne Schneise, auf der irgendwann irgendwer etwas Asphalt verlegt hatte. Dieser "Weg" war wahrscheinlich auch irgendwann gerade...zu unserer Zeit hatte er die Form von einem umgedrehten U.
Also langsam diese Steigung von gefühlten 40° runtergefahren, bis unter dem Auto die erten Kratzgeräusche kamen: "Nee

hier kommen wir nicht durch, ich fahre rückwärts raus (wenden ist nicht, das Auto ist breiter als der "Weg"..."

Rückwärts gings nun aber gar nicht mehr, weil sich das Auto vorne dann komplett in den "Asphalt" verkeilte.
Also doch geradeaus, vorsichtig *kratz*....Irgendwann kamen wir da doch raus, das Auto hatte es, bis ein paar tiefe Kratzer im Unterboden, unbeschadet überstanden. In Schottland legt man das Auto nicht tiefer, man kauft da gleich Geländewagen...

Es ging weiter zum Kildrummy Castle und dem Garten....

Und danach weiter nach Avimore - in die Highlands. Alle Orte vorher lagen in den sogennanten "Lowlands". Der Übergang in die Highlands war sehr plötzlich - wir fuhren um die Kurve, es kam ein Hügel, den man wirklich kaum im 2ten Gang fahren konnte, so steil war er. Ich habe keine Ahnung, wie man da fahren kann, wenn es Winter ist.
Uns bot sich ein überwältigender Ausblick. Schade, dass wir durch die Strapatzen auf dem Hinweg schon so im Arsch waren....

Als wir in Aviemore ankamen, hatten wir schon wieder so viel Glück...es fand ein Harley-Treffen statt, die ganze "Stadt" oder besser Dorf war voll von Motorrädern und irgendwelchen Menschen. Erster Campingplatz -- nix, voll.

Zweiter -- voll. Zum Glück bekamen wir dort einen Tipp und hatten beim dritten Glück. Ziemlich im Arsch bauten wir unser Zelt auf. Aviemore hat mir nicht gefallen.

28.9.07 12:28





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